Der Sieger des Wettbewerbs von Ostthüringer Zeitung und dem Verein Greizerleben steht fest. Der 1. FC erhielt gestern Pokale und Preisgeld überreicht. Aber auch die Verlierer gingen nicht leer aus.

 

Greiz. Der 1. FC Greiz ist der Greizer Verein des Jahres 2016. Er setzte sich in dem erstmalig vom Verein Greizerleben und der Ostthüringer Zeitung veranstalteten Wettbewerb gegen seine vier Mitbewerber Alte Papierfabrik Greiz e.V., den Verein Bürgerinitiative Weil wir Greiz lieben, die Astronomische Gesellschaft und den Verband für Behinderte durch. Vorher hatte es verschiedene Wege der Abstimmung gegeben – OTZ-Coupons, Internet- und Jurystimmen -, den Modus der Auswertung hatte Greizerleben festgelegt. Gestern wurde der Sieger während des Neustadtfestes beim Tag der Vereine im Goethepark gekürt.

Der Vorsitzende von Greizerleben, Jan Popp, und die OTZ-Lokalchefin, Sylvia Eigenrauch, übergaben die zwei Pokale – einen großen Wanderpokal und einen kleinen, der im Verein verbleiben soll – an den 1. FC. Zusätzlich gab es ein Preisgeld von 1000 Euro, das zur Hälfte von Greizerleben bei verschiedenen Sponsoren gesammelt wurde und zur Hälfte von der Deutschen Bank Greiz gestiftet wurde sowie 100 Liter Bier von der Greizer Brauerei.

Aber auch die unterlegenen Vereine konnten sich über eine Aufbesserung ihrer Vereinskasse freuen. Sie erhielten je 100 Euro und das Buch „Ehrenamtliches Vereinsmanagement“ vom Greizer Verleger Joachim Lehmann. „Wir müssen ganz vielen Dank sagen an die Bürger, die uns gewählt haben und natürlich an die Organisatoren und Sponsoren“, sagte Stefan Kauerauf, stellvertretender Vereinsvorsitzender des 1. FC Greiz. „Für uns ist es eine Anerkennung der Arbeit der Ehrenamtlichen, Eltern und Übungsleiter, die ihre Freizeit opfern, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen“, freute er sich. Das Preisgeld will man nun in die Erhaltung des Platzes auf dem Tempelwald stecken.

»

12/13