Verein „Thearter“ kann Antrag für Bundesmittel stellen. Auf rund 1,7 Millionen Euro werden die Sanierungskosten geschätzt.

Greiz. Die Kultur- und Begegnungsstätte 10arium in der Greizer Friedrich-Naumann-Straße könnte Realität werden. Bei seiner jüngsten Sitzung stimmte der Rat der Stadt Greiz mit 19 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen der Antragstellung des Greizer Vereins „Thearter“ zu.Genutzt werden soll das „Zukunftsinvestitionsprogramm – Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundes. Es bietet eine 90-prozentige Förderung der Umbaukosten, die restlichen zehn Prozent sollen vom Verein kommen, wobei die Stadt als Fördermittelstelle fungiert. Sie deckt den Eigenanteil im Rahmen des Förderprogrammes und verrechnet ihn dann mit dem Verein. Finanzieren will dieser das laut Vorsitzendem Stephan Marek aus bereits bestehenden Mitteln und aus Mieten, die aber auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Nutzer und die tatsächlichen Kosten angepasst sein sollen.

Das Haus in der Naumannstraße 10, das zum soziokulturellen Zentrum werden soll. Foto: Christian Freund

Das Haus in der Naumannstraße 10, das zum soziokulturellen Zentrum werden soll. Foto: Christian Freund

Von allen Bewerbern in Thüringen seien nur zwei ausgewählt worden, so der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD), eines im Eichsfeld und das in Greiz. Per Richtlinie seien nur Projekte zugelassen worden, die im Gesamtumfang bei mehr als einer Millionen Euro liegen. Das trifft auf das 10narium-Projekt zu. Laut Antrag werden die Kosten auf 1,7 Millionen Euro geschätzt. Die bestehende historische Bausubstanz soll erhalten bleiben. Entstehen soll ein soziokulturelles Zentrum, offen für alle und mit diversen Angeboten von gemeinsam nutzbarer Werkstatt bis zu einem Bürgergarten.

Ganzen Beitrag in OTZ lesen