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„GreizErLeben e.V.“ – Satzung

  • 1 Name und Sitz
  1. Der Verein trägt den Namen „GreizErLeben e.V.“
  2. Der Sitz des Vereins ist Greiz.
  3. Der Verein wird im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes eingetragen.
  • 2 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein will die Aktivitäten der Greizer Vereine bündeln und einen offenen Dialog zwischen den Vereinen fördern, insbesondere mit dem Zweck der

–              Förderung der Jugendarbeit
–              Förderung von Kultur und Kunst
–              Förderung von Denkmalschutz und Denkmalpflege
–              Förderung von Naturschutz und Landschaftspflege
–              Förderung des Wohlfahrtswesens
–              Förderung des Sports
–              Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde.

Der Zweck soll u.a. erreicht werden durch das Sammeln von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die Organisation von Informations- und Beratungsveranstaltungen zu den einzelnen steuerbegünstigten Leistungen, die Initiierung von Forschungsarbeiten und Entwicklungsprojekten, die Unterstützung der Mitglieder des Vereines bei der Organisation, die Überlassung materieller- und immaterieller Wirtschaftsgüter (Internetplattform) an Mitglieder des Vereins und die Durchführung der satzungsmäßigen Zwecke des Vereins zur Steigerung deren Attraktivität und des Bekanntheitsgrades in Greiz und der Region.

Daneben kann der Verein auch die ideelle, materielle und finanzielle Förderung anderer steuerbegünstigter Körperschaften zu deren steuerbegünstigten Förderung und Pflege der in der Satzung aufgeführten Zwecke vornehmen. Zum Nachweis der Steuerbegünstigung hat der Verein die entsprechenden Bescheinigungen, die nicht älter als drei Jahre sein dürfen, vorzulegen.

Der Verein ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral. Politische Parteien und Organisationen können nicht Mitglied werden.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten Zuwendungen aus Mitteln des Vereins lediglich in Form von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz, die für Tätigkeiten für den Verein entstanden sind.

 

Die Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz sind mit Belegen nachzuweisen und werden nur erstattet, soweit deren Verauslagungen vorher durch einen Vorstandsbeschluss genehmigt wurden. Der Vorstandsbeschluss kann im Umlaufverfahren erwirkt werden. Darüber hinausgehende Vergütungen, wie z.B. Ehrenamtspauschale können bezahlt werden, soweit die Mitgliederversammlung dies beschlossen hat. Bezüglich der Aufwandsersatzansprüche gibt sich der Verein eine entsprechende Reisekostenverordnung, die durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an die Stadt Greiz, die es zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden hat. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes erfolgen.

  • 3 Mitgliedschaft
  1. Der Verein hat aktive und fördernde Mitglieder.

Die aktive Mitgliedschaft können natürliche Personen ab dem 18.Lebensjahr, juristische Personen
und Körperschaften, Verbände, Vereine und Organisationen sein, sofern sie sich zu den Zielen und Zwecken des Vereins bekennen und diese unterstützen.

Förderndes Mitglied ohne die Rechte und Pflichten eines aktiven Mitglieds kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele und Zwecke des Vereins durch Beiträge und Spenden zu fördern bereit ist.

  1. Der Erwerb der Mitgliedschaft ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu beantragen (Aufnahmeantrag). Der Aufnahmeantrag durch juristische Personen, von Verbänden oder Organisationen muss durch den gesetzlichen Vertreter gestellt werden.
  2. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der schriftlichen Bestätigung (Email und Fax zulässig) der Aufnahme durch den Vorstand.

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt (Kündigung) ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Der Austritt ist dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich zu erklären. Die Frist ist nur gewahrt, wenn die Erklärung dem Vorstand bis jeweils 30. September zugegangen ist.
Der Ausschluss endet mit Beschluss des Vorstandes zum Ausschluss. Dieser ist nur aus wichtigem Grund bei groben Verstößen gegen die Satzung und den Vereinszweck sowie bei vereinsschädigendem Verhalten zulässig.

Gegen den Beschluss des Vorstandes ist innerhalb eines Monats nach Zugang Beschwerde an die Mitgliederversammlung zulässig, die mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder in der nächsten Versammlung abschließend entscheidet. Die Mitgliedsrechte ruhen bis zum Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Beschwerde hat durch eingeschriebenen Brief zu erfolgen.

Der Vorstand ist berechtigt, die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist.

 

  • 4 Mitgliederrechte und -pflichten
  1. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Angebote des Vereins gleichberechtigt in Anspruch zu nehmen.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Zwecke des Vereins zu fördern und nach Maßgabe der jeweils gültigen Beitragsordnung den Beitrag zu bezahlen. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung; über die Höhe des Beitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Jede natürliche und juristische Person sowie Vereine, Verbände und Organisationen haben in der Mitgliederversammlung je eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Juristische Personen, Vereine, Verbände und sonstige Organisationen werden durch den gesetzlichen Vertreter, bzw. durch eine bis zum 31. Januar des laufenden Jahres dem Vorstand zu benennende Person vertreten.
  • 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, sowie bis zu weiteren 7 Vorstandsmitgliedern. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich wie außergerichtlich. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt vier Jahre.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds durch Kooption.

Sitzungen des Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mit Wochenfrist einberufen und geleitet. Der Vorstand ist mit der Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand ist auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes binnen Monatsfrist durch den 1. Vorsitzenden einzuberufen.

Der Vorstand kann einen Geschäftsführer berufen. Dieser ist an die Weisungen des Vorstandes gebunden und nimmt an den Vorstandssitzungen beratend teil.

Aufgaben des Vorstands sind die Berufung und Abberufung von Geschäftsführern, Einstellung und Entlassung von hauptberuflichen Mitarbeitern, Beschlussfassung über die Verwendung der Mittel des Vereins im Rahmen des Haushaltsplanes, die Abfassung des Tätigkeitsberichtes an die Mitgliederversammlung, die Erstellung der Jahresrechnung und die Führung der Geschäfte.

Der Vorstand kann durch Beschluss bestimmte Aufgaben an einzelne Vorstandsmitglieder oder einen Geschäftsführer übertragen.

  • 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung tritt je nach Bedarf, mindestens jedoch 2 mal pro Jahr zusammen. Sie wird vom Vorstand einberufen und sollte vom 1. Vorsitzenden geleitet werden.
Die Einladung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung spätestens zwei Wochen vor Zusammentritt. Die Einladung per Email ist zulässig.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand innerhalb von einem Monat einzuberufen, wenn dies mindestens 30% der Mitglieder schriftlich beantragen wird und durch deren Unterschriften bestätigt ist.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die anwesende Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und vom hierfür zu bestellenden Schriftführer zu unterzeichnen ist. Anträge zur Mitgliederversammlung können schriftlich oder per Email erfolgen und müssen bis spätestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.
Dringlichkeitsanträge sind jeder Zeit in der Mitgliederversammlung zulässig. Die Mehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.
Der Mitgliederversammlung obliegen die Wahl des Vorstandes, Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes über die abgelaufenen Amtszeit, Wahl von zwei Rechnungsprüfern, Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer, Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Beschlussfassung über Haushaltsplan und Anträge sowie die Auflösung des Vereins.

  • 7 Abstimmung und Wahlen

Wahlen und Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.

Als Vorstandsmitglieder können nur natürliche Personen oder Personen welche Firmen, Vereine, Organisationen oder Verbände als Mitglied vertreten, gewählt werden. Firmen, Vereine, Organisationen und Verbände selbst können keine Vorstandsmitglieder werden. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer erfolgt in offener oder geheimer Abstimmung, ebenso

Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung.

Satzungsänderungen sowie ein Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht oder einer anderen Behörde verlangt werden,
kann der Vorstand beschließen. Er wird durch die Gründungsversammlung hierzu ausdrücklich ermächtigt.

  • 8 Geschäftsjahr/Rechnungsprüfung

Das Geschäftsjahr des Vereins entspricht dem Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfjahr. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei, von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfern. Die Rechnungsprüfer werden für zwei Jahre gewählt. Die Rechnungsprüfung erfolgt am Ende eines Geschäftsjahres. Diese kann außerdem jederzeit durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen.